Interessantes aus Schleswig-Holsten

Nachrichten rund um
das Thema Bildung

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WIR GRÜNDEN DEN LVFV e.V.i.G.- GRÜNDEN SIE MIT !

 

Am 22. November 2019 um 17 Uhr lädt der LVFV e.V. i.G. zur Gründungsveranstaltung in Rendsburg ein.

Viele Menschen trauen sich nicht mehr an das Ehrenamt heran. Zu viel Verantwortung, zu viele offenen Fragen.

Wir möchten einen Grundstein legen, um das Engagement vor Ort zu stärken und sich im ganzen Land zu vernetzen.

Wir möchten als Ansprechpartner bei Fragen zum Vereinsrecht helfen.

Wir wollen gemeinsam das Ehrenamt stärken!

Dafür gründen wir den Landesverband der Kita- und Schulfördervereine in Schleswig-Holstein.

Ein Grundsatzthema …

Auf allen Veranstaltungen, auf denen der RTNV (Runde Tisch der norddeutschen Vereine) seine Förderprogramme “DigitalPaktVereine” und “DigitalPaktSchule” vorstellt, kommt unweigerlich die Frage nach Microsoft oder Google Produkten auf.  

„Warum setzt Ihr nicht einfach Office 365 oder Google G-Suite ein, das gibt es für gemeinnützige Vereine doch recht günstig ?“

Die Antwort ist so einfach, wie schwierig: Bei allen Microsoft und Google Produkten handelt es sich um sog. „proprietäre“, d.h. nur auf einem herstellereigenen Computermodell, also herstellergebundene Software. Diese ist nicht nur teuer und klimabelastend sondern leider auch nicht unproblematisch. Die schier unbegrenzte Marktmacht hat zur Folge, dass z.B. die Verbesserung der Informationssicherheit nicht im Fokus der Anbieter steht. Die daraus folgende „friss Vogel oder stirb“- Haltung der Anbieter führt zunehmend zum Verlust der digitalen Souveränität der Nutzer und Organisationen.

Der “RTNV” geht daher von Anfang an einen anderen Weg. Den Weg für mehr Einsatz von „Open Source” Software. Sie ist i.d.R. kostenfrei und der Quellcode steht, anders als bei proprietärer Software, jedem offen. Diese Entscheidung war und ist im LSFH e.V. nicht unumstritten und steht tagtäglich neu auf dem Prüfstand. Eine strategische Marktanalyse, die die PwC Strategy & (Germany) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 23. August 2019 getätigt hat, bestärkt nun erstmals die Entscheidung des “RTNV” ganz offiziell.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS:

Die Veranstaltung wird präsentiert durch:

In Mecklenburg-Vorpommern wird zu einem “Praxisworkshop für ehrenamtliche Vorstände” am:

Freitag, 27. September 2019- bis Samstag, 28. September 2019
in Rostock

eingeladen.

Vereine sind eine demokratische Organisationsform der Zivilgesellschaft. Sie sind Lern- und Praxisorte der Demokratie. Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, sind die gemeinsame Willensbildung, eine offene Kommunikation, die Transparenz von Entscheidungen und Entscheidungsprozessen und das Aushandeln von Interessen oder einem Konsens unverzichtbar. Die Vorstände tragen dafür eine zentrale Verantwortung. Was bedeutet das für die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstands und für die Kommunikation mit den Mitgliedern? Das Seminar richtet sich an ehrenamtliche Vorstände in gemeinnützigen Vereinen. Inputs und der Austausch untereinander werden dazu genutzt, die eigene Vorstandsarbeit zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Wir freuen uns auf Ihre/- Deine Anmeldung!
Eva-Maria Antz
Stiftung Mitarbeit

Bitte entnehmen Sie die ausführlichen Informationen aus unserem PDF-Dokument, welches sich im Anhang befindet.
Sie haben noch Fragen? Dann schreiben Sie uns per [ E-Mail ]

Anhang:
170922_23_ema_vereinsvorstaende_rostock_flyer_ts.pdf

Ehrenamt fördern, schützen und ausbauen ..

 

Immer wieder beginnt die jährliche Prozedur, für Kita- und Schulfördervereine an den jeweiligen Einrichtungen ehrenamtlich engagierte Menschen für die Arbeit in den jeweiligen Gremien oder gar für die Übernahme einer Vorstandsfunktion zu gewinnen. Nicht leicht, jemanden dafür zu begeistern. Grundsätzlich ist jeder bereit “mal mitzuhelfen” oder gelegentliche Aktionen aktiv zu unterstützen, aber es braucht auch Menschen für die ständige Mitarbeit in Vorstandsfunktionen von Kita- und Schulfördervereinen. Es ist oft anstrengend, Menschen für eine dauerhafte ehrenamtliche Mitarbeit in einer Funktion zu überzeugen. Grundsätzlich ist jeder bereit “mal mitzuhelfen” oder gelegentliche Aktionen aktiv zu unterstützen, aber es braucht eben auch Menschen für die ständige Mitarbeit z.B. in Vorstandsfunktionen von Kita- und Schulfördervereinen. Oft werden dann Gründe für die Ablehnung ins Feld geführt wie Schichtarbeit, Doppelbelastung oder gar fehlende Kompetenz. Das sind natürlich gewichtige Gründe und sie sind in Anbetracht der komplizierten gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sicher mehr als berechtigt.

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Deutscher Schulpreis 2020

Bewerben Sie sich mit Ihrer Schule für den Schulpreis 2020


Bis zum 15. Oktober können sich Schulen für den Deutschen Schulpreis 2020 bewerben. Der Haupt­preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Mit dem Preis werden besonders engagierte und erfolg­reiche Schulen ausgezeichnet. Unter­­stützung bei der Bewerbung bieten die Ansprech­partner in den sechs Regional­­büros. Bis zum 15. Oktober können sich Schulen für den Deutschen Schulpreis 2020 bewerben. Der Haupt­preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Mit dem Preis werden besonders engagierte und erfolg­reiche Schulen ausgezeichnet. Unter­­stützung bei der Bewerbung bieten die Ansprech­partner in den sechs Regional­­büros.

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Menschen …

 

Katja Hintze: Bildung eine Stimme geben

Katja Hintze M.A. phil. ist die Vorstandsvorsitzende der Spendenorganisation Stiftung Bildung. Ihre Mission: die Zivilgesellschaft im Bildungsbereich stärken und Menschen sensibilisieren für Bildung in Deutschland zu spenden.

Text: Anke Bracht, Foto: Moritz Melms; dieser Text erschien zuerst auf www.weberbank-diskurs.de


Zwei Drittklässlerinnen haben eine schriftliche Vereinbarung aufgesetzt. Sie definiert ihre Chancenpatenschaft, wie die Stiftung Bildung dieses Projekt nennt. Eines der Kinder hat Fluchterfahrung, das andere Kind lebt schon länger in Deutschland. Die Kinder halten in der Patenschaftsvereinbarung detailliert fest, was sie gemeinsam machen wollen: Hausaufgaben, Sport, ins Kino gehen. 6.000 solcher Tandems hat die Stiftung Bildung in den vergangenen drei Jahren bereits bundesweit zusammengebracht. Bis 2021 sind 5.000 weitere geplant – und realistisch in der Umsetzung, so die Vorstandsvorsitzende der Spendenorganisation: „Diese Patenschaften sind niedrigschwellige Hilfen”, neben der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung fokussieren wir uns jetzt auch auf jene, die beispielsweise zuhause mit Alkoholmissbrauch konfrontiert werden, die ein körperliches Handicap oder Schwierigkeiten mit der Sprache haben.”

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Achtung! Neue Förderprogramme

2 neue Förderprogramme für Kita-, Schul- und Fördervereine

Ende Juli präsentiert der “Landesverband der Kita-,Schul-und Fördervereine in Schleswig-Holstein e.V.i.G.” zwei neue Förderprogramme für Kita-, Schul-und Fördervereine . Neugierig? Dann schaut doch demnächst noch einmal auf der Website des Landesverbandes (in Gründung)  vorbei: https://lvfv.de . Wir freuen uns auf Euch.

Bildquelle:
Mario König-Hamel

Urteil: Thema Mitgliederversammlung

Nicht eingeladene Mitglieder-Beschlüsse der MV sind regelmäßig unwirksam

Das stellt das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) klar. (Beschluss vom 3.01.2019, 7 W 72/18). Im behandelten Fall hatte ein Verein drei Mitglieder nicht zur Versammlung eingeladen, bei der die Vorstandswahl stattfand. Obwohl davon einige nicht stimmberechtigt waren, hat das OLG die Unwirksamkeit der Vorstandwahl bestätigt.

Für das Vereinsrecht – so das OLG – gilt der Grundsatz, dass der Verstoß gegen zwingende Vorschriften des Gesetzes oder der Satzung zur Nichtigkeit (Unwirksamkeit) führt. Die wirksame Wahl des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung setzt nach § 32 BGB die ordnungsgemäße Einberufung der Mitgliederversammlung voraus. Die Nichtladung eines Teils der Mitglieder ist ein Einberufungsmangel, der die Nichtigkeit begründet. Ein solcher Verfahrensfehler führt dann zur Nichtigkeit, wenn der Fehler als relevant für die Ausübung der Mitgliedschafts- bzw. Mitwirkungsrechte anzusehen ist.

Das Teilnahmerecht geht über das Recht, an der Abstimmung mitzuwirken, hinaus. Durch die Nichtladung sind diese Mitglieder gehindert worden, die Willensbildung durch Beiträge in der Aussprache zu beeinflussen. 

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Urteil: Thema Vereinsrecht

 

Erneute Prüfung der Gemeinnützigkeit bei jeder steuerlich relevanten Satzungsänderung

Nach Auffassung des Finanzgerichts (FG) Berlin-Brandenburg kann das Finanzamt bei jeder Satzungsänderung, die für die Gemeinnützigkeit von Bedeutung sein kann, erneut prüfen, ob die Voraussetzungen für die Steuerbegünstigung noch vorliegen. Nach § 60a Abs. 4 AO muss das Finanzamt die Feststellung, dass die Satzung den Gemeinnützigkeitsvorgaben entspricht, aufheben, wenn bei den für die Feststellung erheblichen Verhältnissen eine Änderung eintritt. Als erhebliche oder tatsächliche Verhältnisse gelten dabei steuerrechtlich relevante Änderungen der Satzung, etwa eine Änderung des satzungsmäßigen Zwecks, eine Anpassung der Satzung an die Mustersatzung oder eine Änderung der satzungsmäßigen Vermögensbindung. Ungeklärt ist aber, ob eine Aufhebung auch dann erfolgen muss oder kann, wenn der Verein seine Satzung zwar ändert, diese Änderung aber im Ergebnis nicht schädlich für die Steuerbegünstigung ist.

Hier trifft das FG eine Klarstellung: Mit dem Begriff “erhebliche Verhältnisse” sind die satzungsmäßigen Voraussetzungen nach § 60a Abs. 1 AO gemeint, und zwar unabhängig davon, ob die Änderung steuerbegünstigungsschädlich ist oder nicht. Jede Änderung der für die Beurteilung der formellen Satzungsmäßigkeit relevanten Regelungen macht eine Aufhebung des bisherigen Feststellungsbescheides erforderlich. Das Problem bei gemeinnützigkeitsrelevanten Satzungsänderungen ist dabei: Die Gemeinnützigkeit kann rückwirkend für bis zu 10 Jahre entzogen werden. Die Organisation wird dabei so behandelt, als wäre sie nie gemeinnützig gewesen.

Vereine sollten deswegen Satzungsänderungen immer im Vorfeld mit dem Finanzamt abstimmen. Das gilt auch, wenn keine unmittelbare Bedeutung für die Gemeinnützigkeit erkennbar ist oder nur redaktionelle Änderungen an den Satzungszwecken erfolgen. Wird die Gemeinnützigkeit entzogen, kann sie nach Auffassung der Finanzverwaltung erst zum nächsten Jahr wieder gewährt werden. Auch bei einer umgehenden Korrektur der Änderung ist der Verein für mindestens ein Jahr ohne Begünstigung.


Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 1.11.2018, 8 K 11191/16


Bildquelle:
pixabay, TPHeinz

PINKWARE“ – DIE GRÖSSTE BEDROHUNG FÜR KLEINE VEREINE

Menschen, nicht Technik, sind die größte Bedrohung für die IT-Sicherheit einer Wohltätigkeitsorganisation, warnen Experten.
Chloe Green

 

Software ist nicht das größte Cyber-Risiko für gemeinnützige Organisationen, sondern Menschen oder “Pink Software”, warnte die englische Sicherheitsfirma Nexus Protect bei einer kürzlich in Liverpool abgehaltenen Veranstaltung zum Thema Cyber-Sicherheit, die sich an gemeinnützige Organisationen richtete und von BMW organisiert wurde.

Nick Holden, Geschäftsführer von Nexus Project, sagte: “Vor allem vielen kleinen Organisationen fehlen die Ressourcen oder Kenntnisse, um Menschen speziell in diesem Bereich auszubilden – und das macht sie verletzlich. Dort sehen wir das größte Risiko für Cyberkriminalität.”

Er fügte hinzu: “Die größten Betrügereien werden derzeit durch Phishing per E-Mail durchgeführt. Früher war es ein Anhang, auf dessen Link die Empfänger klicken sollten, aber jetzt werden die Methoden raffinierter. Oftmals kann der Link in der Schaltfläche “Abmelden” versteckt werden.”

“Es gilt immer folgende Regel: Wenn Sie eine Mail nicht erwarten und Sie sich nicht sicher sind, wer der Absender ist, dann klicken Sie nicht darauf, sondern löschen Sie die Mail einfach.”

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